Fotos: Sina Morcinek

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz von Nysen!


Viel Vergnügen beim Stöbern wünschen


Anna und Maximilian




Weihnachtsmärchen -

"das himmlischste Weihnachtsplätzchen...!"


Am Freitag, den 19.12.2025 spielen wir unser Weihnachtsmärchen jeweils um 14 und 16 Uhr im Born Center (Bornheide 55, 22549 Hamburg).

Gattina und Lupino freuen sich auf Euch!

Eintritt: frei!

Das Crossdorf Stadtteilkulturfestival startet in die 7. Runde ! Zwei Wochen lang wird unser bunter Stadtteil wieder ein lebendiges Festivalgelände mit den unterschiedlichsten Kulturangeboten für jedes Alter und jeden Geschmack.
Weil das Programmangebot in diesem Jahr noch umfangreicher ist, haben wir uns entschlossen, kurz vor und nach dem Festival noch ein Vorkonzert zu platzieren. Begebt euch in den Festivalrausch und taucht ein diese Tage und nehmt mit, was ihr könnt: So viel großartige Kultur vor der Haustüre – Fans nehmen gleich das
Festivalticket für nur 50 Euro, das die meisten Veranstaltungen inkludiert. Das digitale Programmheft gibt es hier.
 Wir freuen uns auf viele Begegnungen bei Crossdorf 2026!

Während der Produktion unseres Sommernachtstraums 2022 hatten wir eine verrückte Fotosession mit Purifichaos (Creative Direction/Photographer) aus Hamburg. Alle Bilder der Session sind HIER zu finden.

Sommerprojekt 2022:

Ein Sommernachtstraum

Nach William Shakespeare mit Musik von Henry Purcell aus "The Fairy Queen" und Maximilian Ponader.


In Kooperation mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode (Aufführungen vom 19. bis 29.07.2022) und dem Festival Junger Künstler Bayreuth (Aufführungen vom 07. bis 13.08.2022).


Maximilian Ponader Regie, Ausstattungskonzept und Musikalische Einrichtung
Isabell Post
 Kostüme
Ronny Kirlum
Licht

Barbara Sadlik Maskenkonzept

Gisela Fulst Maske

Alex Werner Maskenassistenz

Roswitha Elstermann Garderobiere

Jacqueline Rohde Regieassistenz und Abendtechnik

Anna Gorr Produktionsleitung

Eunchong Choi Theseus | Irene Eggerstorfer Hippolyta | Johanna Kuhlmann Lysander | Jaehwan Shim Demetrius | Miriam Meissner Hermia | Alex Werner Helena | Maximilian Ponader Oberon | Antonia Schwingel Titania | Lisanne-Marie Hadi Puck | Antonia Regis Elfe


Zehn sehr wundersame Wesen wie aus einem surrealen Traum, mit bunten, phantasievollen Körperkreationen jenseits aller Normen, spielen, singen und tanzen sich durch die prominenteste Sommernacht der Weltliteratur. Ein riesiges Bett ist ihre Bühne, auf der sie mit Acapella-Musik von Barock bis neuen Songs Skakespeares genial-visionäre Traumwelt als eine große, exzentrische Zeremonie aller Spielarten der Liebe: diese vielschichtigen Geschichten im Wald bei Athen kurz vor dem Hochzeitsfest von Theseus und Hippolyta, wo die zwei jungen athenischen Paare in einem Zustand zwischen Traum und Verzauberung von der Magie des Feenreiches in ihren Liebesverwirrungen noch verwirrter gemacht werden – um schließlich nach diesem sinneläuternden Wahn-Sinns-Trip mit dem athenischen Königspaar gemeinsam den heiligsten Bund zwischen Menschen, die Ehe, einzugehen. Dem sich am Ende auch das Königspaar der Feenwelt, Titania und Oberon, für ihr persönliches Versöhnungsfest anschließen. Das ganze Publikum ist zu der Feierlichkeit eingeladen: Bei Speis und Trank und allerlei Lustbarkeiten klingt ein unvergessliches Zauberspiel aus.


Ein Fest der Phantasie. Ein Fest der Kostüme, der Musik und einer der wundervollsten Komödien aller Zeiten. Und schließlich ein Fest der Liebe.


Spieldauer ohne Pause: ca. 110 Minuten.


Termine und Informationen zum Ticketerwerb unter Termine und Tickets.

Das war 2021....

Zu den vergangenen Produktionen gibt unsere Chronik Auskunft.

Komödie (Uraufführung) von Maximilian Ponader, mit Ronja Geburzky, Maximilian Ponader, Dürten Thielk und Malin Uschkureit, in Kooperation mit dem Festival Junger Künstler Bayreuth.


„Das kleine Welttheater 2.0“ setzt das Vorgängerstück als eine völlig neue Komödie fort. Wieder sitzen vier Figuren auf vier Po­des­ten: Waren es 2020 positive Alle­go­rien, so bestreiten nun vier dämonische We­sen den Abend: Der Krieg, die Gier, der Fanatismus und die Scham(haftigkeit). Diese wie vier Götzen zur Anbetung auf die Sockel gestellten Gestalten sind ein lächerliches Gegenteil von Erhabenheit: Der Krieg bricht schier zusammen unter der Armada an Waffenarsenal, das um seinen klapprigen Leib geschnallt ist. Die Gier, ein freudloses Wesen ohne Anspruch, als Mammon die Menschen zu verführen, ist in goldene Lumpen gehüllt, mit goldenen Plastiktüten, vollgestopft mit goldenen Geldscheinen. Der Fanatismus weiß überhaupt nicht mehr, für was er überhaupt fanatisch sein soll, so zugedröhnt ist er und vollgemüllt mit den groteskesten Weltspinnereien. Die Scham schämt sich in selbstaufgeberischer Lethargie all dessen, dessen sich ein Mensch nur schämen kann.

Die vier dämonischen Wesen sehnen sich danach, sich von ihrer Heiligenbildposi­tion zurückziehen zu dürfen. Sie entfliehen der menschlichen Zivilisation – wo sie zu einer ganz entschei­den­den Erkenntnis kommen: Da sie immer ein bestimmender Teil sein werden, der den Menschen aus­macht, entwerfen sie Strategien, wie ihre Kraft in etwas Gutes kanalisiert werden kann: Zieht in den Krieg der Menschenliebe. Seid gierig nach ideellen Gütern der Kunst und Geisteswelt. Werdet Fanatiker von echter Erkenntnis. Und schämt Euch, wenn ihr Euch eurem Nächsten gegenüber nicht mit­mensch­lich verhaltet.

Minitheater und Walkact für alle Generationen (Uraufführung) von Maximilian Ponader, mit Anna Gorr und Maximilian Ponader.


Dieses Stück für alle Generationen, welches sich auch explizit an Kinder und Jugendliche richtet, kann als komplettes Stück, aber auch als Walkact mit einzelnen Szenen die unterschiedlichsten Orte in eine Zauberwelt verwandeln. Ein ganzes Theater geht da spazieren, mit Theatergebäude, Vorhang und zwei lebendigen Figuren, die eine ganze kleine Welt vorspielen können. Gerade an Orten, die mit Kultur nicht besonders gut versorgt sind, tun Gattina und Lupino ein kleines Wunder. Wenn das Duo durch Großwohnsiedlungen spaziert, wird jeder stehen bleiben und das geschenkte Glück gerne annehmen, und auch die Fahrten in S– und U–Bahn zum Auftritt werden ein Ereignis.


Das 35-minütige interaktive Stück ist eine kindgerechte Geschichte von einem clownesken Paar im barocken Hamburg, das sich in die Ferne sehnt. Sie steigen in ein Segelschiff, um nach Amerika zu reisen, aber ein Seesturm und schließlich ein wütendes Ungeheuer am Angelhaken lässt sie schnell wieder in die schönste Stadt der Welt zurücksegeln. Die ganze Geschichte wird mit viel Musik und Gesang innerhalb des kleinen Theaters gespielt, das die beiden Akteure um sich herum mit sich tragen, mit barocken Theatereffekten in Kleinformat. Interaktiv und phantasievoll wird eine sehr heutige, lebendige Vorstellung vermittelt, wie es im Barock in Hamburg zugegangen sein könnte.

Foto: Ekkehard Schultze

Grafik: Maximilian Ponader

Souls Songs - Seelenlieder für zwei

Die Seelenlieder sind Lieder, die alle Facetten von Beziehung zwischen einem sich liebenden Paar reflektieren. Poetische, kurze Texte, vertont als einfache Lieder mit einer einfachen Klavierbegleitung. Lieder, die als intimes Spiel zu zweit zuhause nachempfunden werden können. Es wird zu den entstandenen Texten schrittweise Notenmaterial veröffentlicht sowie Clips, die als Inspiration für die eigene Interpretation dienen können. 
Die Seelenlieder animieren, die Zeit des eingeschränkten Radius‘ zu nutzen: Sich mit tiefen Gedanken mit dem Partner und Partnerschaft auseinanderzusetzen, mit der eigenen Seelenwelt und der des Partners als Seelengemeinschaft.....

Dieses Projekt ist unterstützt durch den Hamburger Hilfsfonds »Kunst kennt keinen Shutdown«.
  • Souls Songs - die Texte....

    sometimes

    just be nothing than

    just be


    *


    me in you

    you in me

    immersed completely

    in each other

    we are infinity


    *


    one pulse


    *


    nibble from me whatever you crave

    gobble me up feed all your greed

    devour me


    I’m your exhaustless holy food

    that you can nourish ceaselessly

    eternally


    *


    make me burst


    *


    our scream is called

    LUST


    *


    close your eyes

    and gently start to see

    with first shy looks

    the overwhelming omniform

    and wondrous realm

    of our conflated souls


    *


    miracles are

    what we make happen


    *


    which utterly unique

    and unimagined universe

    arises every single time

    when two souls' universes

    irresistible attracted to each other

    interpenetrate in one joint unity

    of distinctive and endless rich multeity


    *


    where to?

    to everywhere!


    set forth

    let happen

    each direction

    each is open


    let’s whiz

    the very time

    to everywhere


    *


    when we two sound together

    we are our very own

    harmony


    this our symphony is entitled

    WE ONE


    *


    what a world

    when two souls' universes

    gush swirling one another

    through each other

    swishing dancing


    *


    quirky

    wonky

    whimsical

    everything is free to be


    zany

    take it as it comes


    crooked

    awry

    just for fun


    not every story needs more sense

    than utter nonsense


    let’s catch with scoop nets

    every craziness that speeds towards us


    craziness

    a bubbling of answers

    on never guessed questions


    *


    the most sublime solemnity

    is pumping our souls' universe

    with adamant and forthful thrusts

    until the furthest corners

    to the bursting point

    with floods and floods

    and even much more floods

    of human love.


    *


    our both in consumate assimilation

    fused souls' universes:


    a holy temple

    with an endless string

    of sacred ceremonies

    of pious ecstasy

    and boisterous contemplation

    that all named

    LIFE


    *


    well-nigh

    entirely

    silent


    shhhh….


    nearly

    nonexisting

    are we



    (c) Text Maximilian Ponader 2020


Sommerproduktion 2020: Das kleine Welttheater - Open-Air-Komödie von Maximilian Ponader

Vier allegorische Gestalten – Agape, Libido, Phantasia und Stoa – entschließen sich, ein phantastisches Schauspiel zu improvisieren, um sich in die Abgründe menschlicher Charaktere hineinzudenken. So erspielen sie sich mit großer Phantasie und ungezügelter Spielleidenschaft eine abenteuerliche Reise eines Despoten mit seiner Lieblingssklavin und seinem Prassereiminister zu einem ominösen, recht materiell ausgerichteten Guru am anderen Ende der Welt. Die ganze Reise endet für alle völlig anders als erwartet – und alle vier und schließlich auch das Publikum kommen zu sehr überraschenden Erkenntnissen über sich.
Ein Projekt als direkte Antwort auf die Covid-19-Pandemie – mitreißendes Sommertheater, berührend auf Abstand.

Mit Ronja Geburzky, Maximilian Ponader, Dürten Thielk und Malin Uschkureit. Buch und Regie: Maximilian Ponader. Kostüm: Isabell Post.


Das Projekt wird gefördert von Mitteln der Stadtteilkultur der Bezirksämter Hamburg Altona und Eimsbüttel sowie vom Hilfsfonds »Kunst kennt keinen Shutdown«.


Es ist entstanden in Kooperation mit dem Festival Junger Künstler Bayreuth.


Es funktioniert, wegen der Ironie, mit der Ponader seinen Text auflädt, wegen des begeisternden Spiels der Darsteller, auch wegen der reizvollen Parkumgebung. Und im Laufe der Aufführung hat sich das Publikum vergrößert, Spaziergänger, Erholungssuchende, spielende Kinder sind stehen geblieben und schauen zu. Hier passiert was Interessantes – nicht die schlechteste Wirkung, die Theater haben kann.

Hamburger Abendblatt, 25.08.2020, Falk Schreiber


Foto: Maximilian Melzner

Nysen....

Nysen ist eine Idee.

Nysen ist pralles Theater, Leidenschaft und Rausch, Emotionen und Wahnsinn.

Nysen sind Wesen, die verzaubern, die eine ganz eigene Theaterästhetik darstellen, poetisch und durchgeknallt, zart und brüllend.

Nysen ist Musik mit Tönen und dem ganzen Körper, sich ganz befreit hineinzugeben, mit der Stimme und mit jeder Form von Bewegung und Regung seine Gefühle aus sich herausströmen zu lassen.

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